Montag, 26. August 2019
Notruf: 112

 

  Allgemein
 

Wir sehen sie ständig und überall, besonders in öffentlichen Gebäuden. Manchmal sehen wir sie selbst, manchmal nur Hinweise auf ihre Existenz. Feuerlöscher sind in allen öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben und sollten auch in keinem Haushalt fehlen.

Wir als Feuerwehr bieten in regelmäßigen Abständen Interessierten die Möglichkeit einen Feuerlöscher unter kontrollierten Bedingungen auszuprobieren. Bei Interesse an einer solchen Übung sprechen Sie und einfach an.

Darüber hinaus organisieren wir mit der Firma Zanzerl Feuerschutz in regelmäßigen Abständen Termine zur Prüfung der vorhandenen Feuerlöschern in den Haushalten. Dazu stellen wir unser Gerätehaus zur Verfügung.

 
Wie finde ich einen Feuerlöscher in einem Gebäude?
 
Es ist vorgeschrieben, Feuerlöscher in öffentlichen Gebäuden sichtbar aufzustellen, z.B. an markanten Punkten wie Treppenhäusern. Ist das nicht möglich, so sind Schilder sichtbar anzubringen, die auf den Standort des Löschers oder einer Löschanlage hinweisen. Diese Schilder sind in ihrer Grundfarbe rot und können z.B. wie folgt aussehen:
 

 

 

 Welche Arten von Feuerlöschern gibt es?

Wir unterscheiden Feuerlöscher anhand des Löschmittels, mit dem sie gefüllt sind. Des Weiteren sind einige Löschmittel nur für bestimmte Brände ausgelegt, andere wiederum gelten als Multitalente. Um zu erkennen um welche Art Feuerlöscher es sich handelt befindet sich auf jedem Löscher ein Typenschild mit Hinweisen.
       

Bezeichnung des Feuerlöschers, Menge und Art des enthaltenen Löschmittels

bebilderte Anleitung für die richtige Bedienung
Brandklassensymbole
Gefahrenhinweise
Angaben zur Befüllung, Prüfabständen, Treibgas, Temperaturgrenzen
 
   Als Löschmittel kommen dabei folgende Stoffe zum Einsatz:
Wasser   Beim Wasserlöscher ist nicht die Menge des Wassers entscheidend, sondern die Oberfläche der Wassertropfen. Durch den hohen Druck, beim Auslösen wird das Wasser vernebelt. Die feinen Tropfen absorbieren die Wärmeenergie des Feuers, der Brand erlischt. Wasserlöscher sind nur zum Löschen fester Stoffe wie Holz oder Textilien (Brandklasse A) geeignet. Die Hauptlöschwirkung von Wasser ist Abkühlen. Vorteil ist hier, das Wasser meistens auch über den Hausanschluss bezogen werden kann und so schnell griffbereit ist. Ein Nachteil von Wasser ist die Schädigung der Umgebung durch den entstehenden Wasserschaden, deshalb sollte damit in richtig dosierten Mengen umgegangen werden. Ein weiterer Nachteil ist, das Wasser durch seine Leitfähigkeit ungeeignet ist für Elektronikbrände wie Fernseher, Computer, Bügeleisen, etc..
Schaum   Schaum besteht zu großen Teilen aus Wasser, ist also auch für Elektronikbrände nur bedingt einsetzbar. Schaum eignet sich besonders für Flüssigkeitsbrände, dass der Schaumteppich den Sauerstoff vom Brandgut fernhält. Schaumlöscher sind zum Löschen aller Materialen die der Brandklasse A zugeordnet sind und zum Löschen flüssiger Stoffe wie Lacke oder Kunststoffe der Brandklasse B geeignet.
Kohlenstoffdioxid   Dieses Gas ist Sauerstoff verdrängend, daher muss damit sehr vorsichtig umgegangen werden. Das gilt besonders für Innenbrände, da hier Gefahr, von Erstickung der Helfer droht. Das Gas leitet keinen Strom und hinterlässt keine Rückstände, dadurch ist es das beste Löschmittel für Elektronikbrände und kommt daher oft in Rechenzentren zum Einsatz. Da das Gas in einem Druckbehälter vorliegt, wir es beim Austreten sehr kalt. Das Löschmittel ist also niemals bei brennenden Personen anzuwenden.
Pulver   Es gibt verschiedene Arten von Löschpulver. Der genaue Verwendungszweck ist auf dem Löscher angegeben. Im Allgemeinen ist der gewöhnliche Haushaltslöscher ein ABC-Pulverlöscher. Diese bieten die beste Löschwirkung gegen die meisten Brände. Das Pulver ist nicht giftig, jedoch sollte der direkte Kontakt mit den Schleimhäuten und Augen vermieden werden um evtl. Reizungen vorzubeugen. Das Pulver liegt in einer sehr feinkörnigen Form vor und ist nach Ausbringung sehr schwer wieder aufzunehmen. Ein weiteres Problem ist der feine Pulverstaub kann in elektrische Anlagen eindringen und Korrosion am Metall, Kabeln, Leiterplatten etc. verursachen. Pulverlöscher sollten daher nicht in einem Büroraum, oder in technischen Anlagen eingesetzt werden.

Wässrige Lösung

  Hierbei handelt es sich um eine spezielle Lösung, welche in den Fettbrandlöschern zum Einsatz kommt.
 
   Welches Löschmittel für welche Brandklasse?   
   
  Was bei Verwendung des falschen Löschmittels, nämlich Wasser bei einem Fettbrand passiert, haben wir auf dem Fastenmarkt 2019 mehrfach demonstriert.  
   

 

  Wie lösche ich mit einem Feuerlöscher? 
Grundsätzlich gilt:              

Vorsicht bei elektrischen Anlagen

         

Es sollte mindestens ein Sicherheitsabstand von drei Metern eingehalten werden, um einen Stromschlag zur vermeiden.

Brennen feste Stoffe sollte das Löschmittel stoßweise und nicht in einem langen Löschmittelstrom ausgebracht werden. Dadurch erhöht sich die Wirkung des Löschers um ein Vielfaches.

Brennen flüssige Stoffe sollte das Löschmittel in einem Zug flach über der Brandfläche ausgebreitet werden. Dadurch wird das Rückzünden der schnell brennenden Flüssigkeit verringert.

               
Windrichtung beachten!   Es sollte ständig mit dem Wind gearbeitet werden, um nicht in den Brandrauch eingeschlossen zu werden.      
               
Von vorne nach hinten arbeiten!   Um das Feuer effektiv zu bekämpfen sollte von vorne nach Hinten gearbeitet werden. Dabei ist darauf zu achten nicht vom Feuer eingeschlossen zu werden.      
               
Fließbrände von Oben nach Unten!   Fließ- und Tropfbrände werden von Oben nach Unten gelöscht, um ein Wiederentzünden durch neues Brandgut zu verhinder      
               
Gleichzeitig arbeiten!   Sofern vorhanden, sollten mehrere Helfer mit mehreren Löschern gleichzeitig arbeiten, dadurch kann in kürzerer Zeit mehr erreicht werden.      
               
Vor Wiederentzündung schützen!   Im Anschluss ist die Brandstelle vor erneutem Entzünden zu schützen. Dazu ist es auch Hilfreich einen weiteren Feuerlöscher oder ein Eimer mit Wasser bereitzuhalten.      
               
Feuerlöscher erneuern, oder wenn möglich auffüllen!   Verwendete Feuerlöscher dürfen nicht wieder aufgestellt werden. Sie müssen vom Fachpersonal überprüft und wenn möglich wieder gefüllt werden. Zuständig sind regionale Prüffirmen, oder die Hersteller.       
               
Wie oft sollte der Löscher geprüft werden?  
               

Die gesetzliche Prüffrist besagt, das Feuerlöscher alle zwei Jahre geprüft werden müssen. Je nach Angaben auf dem Typenschild auch früher. Nach jedem Einsatz ist ebenfalls eine Prüfung notwendig. Dabei wird die Treibgaspatrone auf den Fülldruck untersucht und sichergestellt, dass das Löschmittel in Ordnung ist.

Nach maximal 25 Jahren ist der Feuerlöscher zu entsorgen.

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