Freitag, 20. April 2018
Notruf: 112

Feuerwehrmann über den Fuß gefahren: Rentner (67) muss zahlen

 

        

Die Mitglieder der Feuerwehr rücken nicht nur im Notfall aus. Auch zu anderen Arbeiten wie beispielsweise Absperrungen bei Festen werden sie gerne herangezogen. Dass aber auch dies nicht immer harmlos vonstatten gehen muss, zeigte sich bei einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Landshut. (Foto: Feuerwehr Landshut)

Im Spätsommer 2016 fuhr er einem Feuerwehrmann nach einem Streit über den Fuß: Dafür muss ein Rentner aus Ergoldsbach nun 900 Euro zahlen.

Am 11. September 2016 zeigte sich der Sommer nochmal von seiner schönsten Seite. Auf mehr als 30 Grad stieg das Thermometer in der Region an, die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel herab. Möglicherweise war dies mit ein Grund dafür, dass ein Streit zwischen einem Feuerwehrmann und einem Rentner im Bereich Rottenburg eskalierte. Am Mittwoch hatte der Vorfall vor dem Amtsgericht Landshut ein Nachspiel, das für den 67-jährigen Dieter H. (Name von der Redaktion geändert) aus Ergoldsbach mit einem "Denkzettel" endete: Er erhielt eine Geldauflage über insgesamt 900 Euro, die er in den kommenden sechs Monaten auf das Konto der Freiwilligen Feuerwehr Oberroning überweisen muss.

Der Sachverhalt stellte sich während der kurzen Beweisaufnahme im Wesentlichen so dar, wie er bereits in der Anklageschrift beschrieben worden war: In der Gemeinde Niederroning fand an besagtem Tag ein großes Traktorentreffen mit zahlreichen Besuchern statt. Das Gelände wurde aus Sicherheitsgründen von den Mitgliedern der Feuerwehr dafür weitläufig abgesperrt. Sehr zum Ärger von Dieter H., der dies nicht akzeptieren wollte. Er machte sich daran, die Absperrung zu umfahren. Der 24-jährige Feuerwehrmann Christoph K. hielt den Wagen des Rentners an und stellte Dieter H. zur Rede. "Es gab einen Wortwechsel und die Situation wurde recht angespannt", erinnerte sich Christoph K bei seiner Zeugenaussage vor Gericht. Dieter H. habe seine Anweisung, sein Fahrzeug zurückzusetzen, ignoriert und sei stattdessen ohne Vorwarnung angefahren. Dabei fuhr er laut Anklage über den linken Fuß von Christoph K. Einzig dem Feuerwehrschutzstiefel mit Stahlkappen, den K. an diesem Tag trug, war es zu verdanken, dass er bei dieser Aktion keine böse Verletzung davontrug.
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