Freitag, 20. April 2018
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Aus der Geschichte der FF Oberroning

In den Jahren um 1875 wurden im niederbayrischen Raum viele freiwillige Feuerwehren gegründet
und als Mitglieder des bayrischen Landesfeuerwehrverbandes in der Grundliste desselben eingetragen.
Damals wurde alles noch handschriftlich in altdeutscher Schrift festgehalten.
In folgenden Auszügen erhaltener Dokumente sehen Sie die Stammliste der freiwilligen Feuerwehr Oberroning.

Aus den Jahren 1906 sind in gleicher Weise sorgfältig angefertigte Mitgliederlisten
sowie Tätigkeitsberichte erhalten, damals war die Bezeichnung noch "Dienstverrichtung".

In den Listen von 1913 und 1914 finden sich unter der Rubrik "Bemerkungen über Veränderungen
und etwaige Austritte mit Angaben des Tages desselben" häufig Eintragungen der Art:
"Im Felde", "Garnison" und "Gefallen", meist auch mit Datumsangabe.

Erst ab 1920 finden sich wieder Eintragungen in den Büchern.
Mitgliederlisten und Tätigkeitsberichte tauchen wieder auf,
auch im gesellschaftlichen Bereich ist man wieder aktiv.

Am 07.Juni 1925 feierte man das 50-jährige Gründungsfest.


Aus den folgenden Jahren gibt es keine Eintragungen.
Ab 1936 sind Dokumente über Weihnachtsfeiern ersichtlich mit ausführlichen Programmen
über Vorträge und Darbietungen von Musikanten und Schauspielern.
Eine handschriftliche Einteilung der Mannschaften zeugt dann von einer wieder aufstrebenden Aktivität.

Die Ausrüstung der Wehr war in früheren Zeiten noch recht spärlich,
der Not gehorchend auch in Kriegszeiten, wie man aus der Inventarliste von 1942 erkennen kann.

Ab dem Jahr 1957 konnte man über eine Motorspritze verfügen
und zu deren Handhabung und Pflege war die Ernennung von zwei Maschinisten notwendig.
Damals wurden Franz Xaver Scheck zum 1.Maschinisten und Jakob Kaiser zum 2.Maschinisten ernannt.

Weiterhin wurde damals auch ein Alarmplan für nachbarschaftliche Löschhilfe
mit den Ortschaften Münster, Hebramsdorf, Pfeffendorf, Inkofen und Piegendorf ausgearbeitet.




Weitere wirtschaftliche Verbesserungen spiegeln sich in den Anschaffungen dieser Zeit wieder.

Eine Inventarliste von 1958:

In dieser Zeit wurde beschlossen, dass jeder wehrpflichtige Mann einen Jahresbeitrag
von 5,- DM zu zahlen hat und dieser durch die Gemeinde eingezogen wird.
Der Begriff Feuerschutzabgabe wurde bald darauf dafür eingeführt.
Das Geld wurde bei der Sparkasse Rottenburg angelegt.

In Zukunft wurde sorgfältig Liste darüber geführt.

Im Jahre 1964 wurden die Gespräche über die dringend notwendige Funkalarmierung
häufiger und man berichtete in der Tagespresse darüber.

Das gesellschaftliche Engagement der Feuerwehr zeigt sich
in vermehrten Aufzeichnungen über Tanzveranstaltungen.

Ein großer Ernstfall für den dringenden Einsatz der Wehr war im Jahr 1974
bei einem Brand der Stallungen von Vorstand Martin Kolbinger in Niederroning.

Ein Höhepunkt in der Geschichte der FF Oberroning war
im zwanzigsten Jahrhundert natürlich das 100-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe.

Es wurde am Samstag den 28.Juni und Sonntag den 29.Juni 1975 abgehalten.

Dabei waren damals:

     

Fahnenmutter:

Frau Pritscher Erna

   

Fahnenbraut:

Meier Rita

   

Festjungfrauen:

Ludwig Anneliese

Hirthammer Marianne

Schießl Roswitha

 

Schießl Brigitte

Stockmeier Lydia

Herfurtner Rita

 

Balk Brigitte

Urban Marianne

Herfurtner Agnes

 

Burgstaller Berta

Geiger Emma

Farda Roswitha

 

Kaiser Monika

Kiesl Elfriede

 

Damaliger Vorstand war Bürgermeister Martin Kolbinger,
Schirmherr war Direktor Pfarrer Konrad Sigl und Kommandant war damals Hans Stockmeier.

Bald wurde in einer Jahresversammlung dem Vorstand Kolbinger
und Kommandanten Stockmeier die Ehrennadel überreicht.
Beide wurden damit zum Ehrenvorstand bzw. Ehrenkommandant ernannt.

Im Jahr 1979 wurde am 12.Mai der langjährige Kommandant Hans Stockmeier
nach 40 Jahren aktivem Dienst (davon 19 Jahre als Kommandant) verabschieded.

Josef Taube wurde dann zum neuen Kommandanten der FF Oberroning gewählt.

Im selben Jahr konnte man das neue Ford-Einsatzfahrzeug einweihen.

Martin Kolbinger legte 1984 sein Amt als 1.Vorstand nach 19-jähriger Tätigkeit nieder.
Zu seinem Nachfolger wurde Franz Sachsenhauser gewählt.

Am 22.März 1985 wurde die Satzung für den Verein der Feuerwehr Oberroning erstellt,
nachdem in mehreren Vorstandssitzungen über den Inhalt diskutiert worden war.
Somit war der Verein der freiwilligen Feuerwehr Oberroning ins Leben gerufen.

Eine Bereicherung des Dorflebens waren die Veranstaltungen "Spiel ohne Grenzen" und der Holzsägewettbewerb.
Das traditionelle Aufstellen des Maibaums war ebenfalls immer eine Sache der Wehrmänner.

Als dann die weitere Verbesserung der Feuerwehrausstattung anstand,
war es an der Zeit ein neues Feuerwehrhaus zu planen.

Am 17.Juli 1985 war der erste Spatenstich zur Grundsteinlegung
und am 02.August 1987 wurde das Feuerwehrhaus eingeweiht.

1.Vorstand Franz Sachsenhauser legte 1991 sein Amt nieder.
Josef Taube übernahm Dankenswerter Weise diese Aufgabe
in Doppelfunktion (1.Kommandant & 1.Vorstand) bis ins Jahr 1994.

Die Mitgliederversammlung wählte dann 1994
Wilfried Hüttner zum 1.Vorstand der FF Oberroning.




Bischöflich Geistlicher Rat, Konrad Siegl,
der Schirmherr von 1975, weihte am 28.Juli 1996
im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes
am Feuerwehrhaus die neue Tragkraftspritze.

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